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Lesetisch am Abend mit geschlossenem Ordner und Lampe an der Redaktion in Hamburg
Abo & Zugang

Was frei bleibt und was Abonnenten bekommen

The Evidence Edit hat einen offenen und einen geschützten Teil. Diese Seite erklärt den Unterschied, ohne den Abo-Bereich schönzureden.

Offene Ausgabe

Was frei zugänglich ist

Frei zugänglich sind politische Analysen, Kulturtexte, Wissenschaftsberichte und ein Teil der Wirtschaftsanalysen. Das umfasst auch längere Hintergrundberichte. Was frei erscheint, wird nicht später hinter die Zugangsschwelle verschoben. Diese Zusage ist wichtig, weil sie das Vertrauen in den offenen Teil trägt.

Für Leserinnen und Leser heißt das: Sie können die Einordnung einer Debatte verfolgen, ohne ein Abonnement abzuschließen. Sie sehen, wie unser Haus ein Thema aufbaut, welche Stimmen vorkommen und mit welcher Sprache wir arbeiten. Erst wenn eine Recherche aufwendige Akteneinsicht, Datenpflege oder Quellenschutz verlangt, wechselt sie in den geschützten Bereich.

Politik & Hintergrund lesen

Politik

Analysen und Hintergründe

Wie Entscheidungen in Berlin und Brüssel zustande kommen, mit Fakten und offenen Fragen.

Kultur

Essays und Debatten

Längere Texte zu gesellschaftlichen Streitfragen, ohne schnelle Zuspitzung.

Wissenschaft

Forschung im Überblick

Was Studien wirklich zeigen, eingeordnet in den Stand der Debatte.

Wirtschaft

Ein Teil bleibt offen

Grundlegende Wirtschaftsanalysen ohne Schranke; Datenauswertungen liegen im Abo.

Was Abonnenten zusätzlich erhalten

Im Abo-Bereich finden Sie investigative Recherchen, laufende Dossiers, Datenauswertungen zu Registern und Haushaltsdaten sowie Fallchronologien. Diese Texte sind aufwendiger, weil sie Akten, Daten und Quellen zusammenführen. Sie erscheinen nicht im Tagesrhythmus, sondern wenn sie geprüft sind.

Investigation
Erscheint nach Prüfung
Abo
Dossier
Laufende Dossiers mit Zwischenständen
Wird fortgeschrieben
Abo
Datenauswertung
Register, Haushaltsdaten und ihre Grenzen
Mit Hinweisen zur Vollständigkeit
Abo
Fallchronologie
Wie sich ein Fall über Monate entwickelt hat
Verläufe, keine Auszüge
Abo

Die Liste zeigt typische Formate, keine garantierte Anzahl pro Monat. Investigative Arbeiten lassen sich nicht im Kalender festlegen.

Hände sortieren einen Prüfvorgang auf dem Leuchttisch der Redaktion

Prüfschritte, Gegenpositionen und offene Fragen stehen bei uns im Dossier, nicht nur das Ergebnis.

Warum einige Recherchen exklusiv sind

Nicht jede Recherche erscheint sofort öffentlich. Bei laufenden Arbeiten würde eine frühe Veröffentlichung die Prüfung gefährden und möglicherweise Quellen. Möglicherweise gefährdet sie auch Betroffene, deren Sicht noch nicht eingeholt wurde. Deshalb gibt es einen geschützten Bereich, in dem Zwischenstände bearbeitet werden.

Der Abo-Bereich ist also kein Vorverkauf fertiger Texte. Er ist der Raum, in dem eine Recherche atmen darf, bis sie belastbar ist. Wer dort mitliest, sieht Fehler, Korrekturen und Zurücknahmen und nicht nur die geglättete Endfassung.

So arbeiten wir ansehen

Quellenschutz

Identitäten bleiben geschützt. Wir nennen keine Namen, die eine Quelle gefährden würden.

Gegenrede

Betroffene erhalten Gelegenheit zur Stellungnahme, bevor ein Text erscheint.

Korrektur

Fehler werden sichtbar korrigiert, mit Hinweis an welcher Stelle.

Der Abo-Bereich zeigt den Weg, nicht nur das Ziel.

Was im Abo-Bereich sichtbar ist

Sichtbar ist der Rechercheprozess, nicht nur das Ergebnis. Dossiers dokumentieren Prüfschritte, offene Fragen und Gegenpositionen. Fallchronologien zeigen, wie sich ein Fall über Monate entwickelt hat. Datenauswertungen werden mit Hinweisen auf Vollständigkeit und Grenzen versehen. Damit ist der Abo-Bereich nicht nur ein Zugang zu fertigen Texten, sondern zu einer Werkstatt.

Konkret bedeutet das für Sie als Leserin oder Leser: Sie können nachvollziehen, welche Frage am Anfang stand, welches Dokument die Wende brachte und wo wir uns geirrt haben. Das ist mehr Arbeit als eine fertige Meldung, und genau deshalb liegt es im Abo.

Dossiers wachsen mit, wenn neue Akten oder Aussagen dazukommen. Fallchronologien ordnen Ereignisse nach ihrem tatsächlichen Ablauf, nicht nach der Dramaturgie. Datenauswertungen nennen die Quelle der Zahlen, den Zeitraum der Erhebung und die Grenzen der Methode, damit Sie selbst nachrechnen können.

Im Abo sichtbar

  • Prüfschritte und ihre Reihenfolge
  • Offene Fragen und offene Widersprüche
  • Gegenpositionen von Betroffenen
  • Hinweise auf Vollständigkeit und Grenzen
  • Korrekturen mit Fundstelle

Was Abo-Nutzer nicht erhalten

Abonnenten erhalten keinen Zugriff auf Quellen oder deren Identität. Wir geben keine internen Materialien heraus, die eine Recherche gefährden könnten. Wir liefern keine Vorabfassungen an Dritte. Wir garantieren keine bestimmte Zahl von Recherchen pro Monat, weil diese Arbeiten nicht planbar sind.

Diese Grenzen stehen hier, damit Sie vor dem Abschluss wissen, worauf Sie sich einlassen. Ein Abonnement bei The Evidence Edit ist kein Zugang zu unseren Notizen, sondern zu den fertigen, geprüften Auswertungen dieser Notizen.

Kein Quellenzugang

Identitäten und Rohmaterial bleiben intern. Sie sehen Auswertungen, nicht ungeschützte Personen.

Keine Vorabfassungen

Zwischenstücke gehen nicht vorab an Dritte, auch nicht an Abonnenten, solange die Prüfung läuft.

Keine Mengenzusage

Wir versprechen keine feste Zahl an Recherchen pro Monat. Eine gute Recherche folgt dem Stoff, nicht dem Kalender.

Wie die Abrechnung erfolgt

Die Abrechnung erfolgt per Rechnung oder Banküberweisung. Alternativ ist eine Zahlung an der Redaktionsadresse möglich (Mönckebergstraße 11, 20095 Hamburg) oder per Nachnahme im Fall von gedruckten Ausgaben. Eine Zahlung mit Kreditkarte über die Website ist nicht möglich, weil wir keinen Zahlungsdienstleister einsetzen. Fragen zur Rechnungsstellung beantwortet die Redaktion telefonisch unter +49 40 32805942.

Möglich

  • Rechnung per Post oder als PDF
  • Banküberweisung auf das Redaktionskonto
  • Barzahlung an der Redaktionsadresse in Hamburg
  • Nachnahme bei gedruckten Ausgaben

Nicht möglich

  • Kartenzahlung über die Website
  • Lastschrift ohne schriftliche Zustimmung
  • Bezahlung über einen Zahlungsdienstleister
Leserin blättert bei Abendlicht vor einem Redaktionsgebäude in einer Zeitung

Zugang ist eine Frage von Vertrauen. Wir stellen sie offen, bevor Sie sich entscheiden.

Was passiert bei Problemen mit dem Zugang

Wenn Sie Zugang zu einem Abo-Bereich nicht erhalten, prüfen Sie bitte zuerst die Zugangsdaten. Wenn das Problem bleibt, kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular oder telefonisch. Wir bearbeiten Zugangsprobleme in der Regel innerhalb weniger Werktage.

Wie das Abo gekündigt werden kann

Die Kündigung erfolgt schriftlich, per E-Mail oder Post, mit Angabe der Vertragsnummer. Die Frist ergibt sich aus den Nutzungsbedingungen. Wir bestätigen den Eingang.

Nennen Sie in der Kündigung die Vertragsnummer und die Adresse, an die die Bestätigung gehen soll. Wenn Sie den Zugang zuerst prüfen möchten, rufen Sie uns an, bevor Sie kündigen. Oft lässt sich ein Zugangsproblem mit einem Anruf lösen.

Nutzungsbedingungen prüfen

Was wir nicht versprechen

Wir versprechen kein bestimmtes Ergebnis einer Recherche. Wir versprechen keine bestimmte Anzahl an Veröffentlichungen. Wir versprechen keine politische Linie. Wir versprechen redaktionelle Unabhängigkeit und die Einhaltung der beschriebenen Prüfschritte.

Ein Abonnement finanziert Zeit, nicht ein Resultat. Deshalb steht im Abo-Bereich kein Versprechen, das eine Redaktion nicht halten kann, sondern eine Beschreibung der Arbeitsweise, an der Sie uns messen dürfen.

Ergebnis

Eine Recherche kann ergebnislos enden. Dann sagen wir das und erklären, warum.

Menge

Keine feste Zahl an Texten pro Monat. Wir veröffentlichen, wenn ein Text geprüft ist.

Linie

Keine politische Richtung als Auftrag. Analysen folgen der Aktenlage, nicht einer Kampagne.

Unabhängigkeit

Redaktionelle Eigenständigkeit und die Einhaltung der beschriebenen Prüfschritte. Das ist das Versprechen.

Häufige Fragen

Fragen zum Abonnement

Muss ich für Recherchen bezahlen? Antwort

Investigative Recherchen, laufende Dossiers und Datenauswertungen liegen im Abo-Bereich. Analysen, Kulturtexte und Wissenschaftsberichte bleiben frei zugänglich.

Wie bezahle ich das Abo? Antwort

Per Rechnung, Banküberweisung, Zahlung an der Redaktionsadresse oder Nachnahme für gedruckte Ausgaben. Eine Kartenzahlung über die Website bieten wir nicht an.

Bekomme ich eine Kündigungsbestätigung? Antwort

Ja. Wir bestätigen den Eingang jeder Kündigung. Die Frist richtet sich nach den Nutzungsbedingungen.

Sie entscheiden, ob das zu Ihnen passt

Wenn Sie vor allem Analysen, Kultur und Wissenschaft lesen, reicht der offene Teil. Wenn Sie investigative Recherchen und Dossiers verfolgen möchten, ist der Abo-Bereich der richtige Weg. Fragen zur Rechnung oder zum Zugang beantwortet die Redaktion in Hamburg werktags zwischen 09:00 und 18:00 Uhr.